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© 2019 Genryu Dōjō

Shihan Ingo Freier

Knapp 50 Jahre ist es nun her, dass das erste Dojo von Ingo Freier im Berliner Stadtteil Kreuzberg seine heiligen Hallen eröffnete. Am 1. Februar 1967 begann die Erfolgsgeschichte des Kyokushin Karate hier in der Hauptstadt Berlin.

 

Dank der zahlreichen Helfer und Unterstützer entstand ein einzigartiges japanisches Karate Dojo, welches den Idealen und Vorstellungen von Ingo Freier entsprach. Ein authentisches Budo-Dojo, dass weitaus mehr als pures Sportkarate vermitteln sollte. Die sogenannte Budo-Philosophie, welches den Weg des Kriegers beschrieb. Diese Philosophie sollte Etikette und Verhaltensregeln eines japanischen Dojo widerspiegeln, wo der Schüler sich an Regeln hält und diese befolgt.

 

Jeder Anfang ist schwer

 

Das Karate Training fand anfangs reges Interesse. Es war mühselig Menschen von seinem Karatestil zu überzeugen. Schließlichlich war es der erste Vollkontakt Karatestil überhaupt in Deutschland. Nur durch seinen Willen und seine Leidenschaft war es möglich Kyokushin Karate als kompromisslosen und effektiven Kampfsport bzw. Kampfkunst bis heute zu lehren. Am Ende des ersten Jahres zählte Shihan Ingo Freier weitaus über 100 Karate Schüler. 

 

Der Erfolg gab ihm Recht. Der Kyokushin Karate Stil war somit in Berlin bzw. Deutschland angekommen.

 

Kraftsport ist nicht alles

 

Wer war nun Ingo Freier? Als junger Knabe interessierte er sich schon immer für den Kraftsport. Filme und Kraftsportler taten es ihm an. Stählerne Sixpacks und Muskelberge ohne Ende. Das war das Ziel von Ingo Freier. Nur war es schwer in den „Goldenen 50er“ ein geeignetes und gut ausgestattetes Fitnessstudio zu finden. So kam es dazu Ingo Freier zunächst sich im Ringen ausprobierte. Er erkannte aber schnell, dass dies nicht zu seinem Ziel führen würde. 

 

Wie das Schicksal so wollte eröffnete zu dieser Zeit Leopold „Poldi“ Merc (ehem. Mister Universum) ein stadtbekanntes Bodybuilding Studio in Berlin.

 

Neben seiner Ausbildung zum Schriftsetzer verbrachte er die meiste Zeit nun im Fitnessstudio, um seinem Ziel eines stählernen Körpers näher zu kommen. Monatelang investierte Ingo Freier seine meiste freie Zeit mit Kraftsport um den perfekten Körper zu bekommen. In dieser Zeit entstand gleichzeitig ein Wunsch, ebenfalls ein eigenes Sport-Studio zu eröffnen. 

 

Obwohl Ingo Freier schnelle Erfolge und Fortschritte vorweisen konnte, reizte in nach einiger Zeit nicht mehr der pure Kraftsport. Das bloße „pumpen“ von Muskeln langweilte ihn.

Der Karate Weg von Ingo Freier

 

In dieser Zeit trieb sich ein Mann aus dem fernen Osten, namens Mas Oyama, in Europa herum. Ein Japaner, der keine Muskelpakete besaß, aber eine kräftige Statur vorwies. Es gab Abbildungen in einem Zeitungsartikel, indem er mit bloßen Händen gegen Stiere kämpfte und Holz sowie Steine zertrümmerte. 

 

Diesen Stil musste er näher kennenlernen. Neugierig, offen und voller Freude wandte er sich fortan dem Karate zu. Seinen Anfang startete er in der Sportschule Nippon bei Georg Serre im Karate. Der Karate Unterricht war jedoch monoton und es waren nicht die ersehnten „Geheimtechniken“ dabei, die er sich vorstellte. Das Interesse sank Stück für Stück. Doch wieder war es das Schicksal, dass Ingo Freier das Karate finden sollte, wofür er bestimmt war. Jon Bluming gab in der Sportschule Nippon ein Wochenendseminar. Bluming war der Top-Schüler von Mas Oyama. 

Ein Hüne, der über 2 Meter groß war und eine Statur hatte wie ein Schrank.

 

"Finde einen Kämpfer, der Jon Bluming im Kampf K.O. schlägt, und ich gebe ihm meinen 8. Dan." - Mas Oyama

 

Ingo Freier nahm sofort die Gelegenheit beim Schopfe wahr und pendelte von nun an von Berlin nach Amsterdam, um unter Jon Bluming zu trainieren.

 

Jon Bluming hatte schon damals folgende Graduierungen:

 

  • 6. Dan Karate (Kyokushin Karate)

  • 5. Dan Judo (Kodokan Honbu Dojo)

  • 3. Dan Bojitsu

  • 1. Dan Iaido

 

In dem Amsterdamer Dojo war also die fachliche Qualität des Karates für Ingo Freier gesichert, als auch die Authentizität, welches das Dojo durch seine Ausstattung vermittelte. 

 

  • Kamidana (ein Altar)

  • Japanische Katanas (Langschwerter)

  • Bo’s (Langstöcke)

  • Zertifikate vieler Budo Meister

 

Diese vielen Ausstattungsgegenstände bildeten die Grundlage für eine Atmossphäre in einem authentischen Dojo, die eine richtige innere Einstellung erzeugte, für diesen kompromisslosen Kampfsport.

 

Zwischen Amsterdam und Berlin

 

Amsterdam wurde für Ingo Freier nun zur Pendelstadt. In regelmäßigen Abständen fuhr er nun nach Amsterdam, um seinen Kampfsport zu erlernen. Der Zeit entsprechend waren die Regeln früher rabiat und außerordentlich brutal. Stöße und Schläge ins Gesicht waren teilweise erlaubt. Heute undenkbar, damals aber üblich. 

 

Gerade diese Härte wurde in Holland in der Zeit gefeiert und konnte sich über mangelnden Zulauf nicht beklagen. Man konnte stolz sein ein Mitglied des Bluming Dojos zu sein.

 

Neben Ingo Freier trainieren auch Persönlichkeiten wie z.B. dort:

 

 

Das absolute Highlight im Amsterdamer Dojo war, als Japan ihren Top Schüler aus dem Tokioer Honbu-Dojo (Haupt-Dojo) Sensei Kenji „The Devil“ Kurosaki nach Holland schickte, um die Schüler dort zu trainieren.

 

Kurosaki "The Devil"

 

Kenji Kurosaki war ein Gründungsmitglied des Kyokushin Karate Weltverbandes „Kyokushinkaikan“. Er war maßgeblich daran beteiligt diesen Karatel Stil zu dem Bekanntheitsgrad zu führen wie außerdem Tadachi Nakamura, Akio Fujihira oder Shigeru Oyama

 

Dieses Teufelsgespann errang prestigeträchtige Siege im Kampfsport-Nationenduell zwischen Japan und Thailand. Es war der Vergleich zwischen dem Thai-Boxen und Kyokushin Karate. Das Kyokushin Karate siegte zum ersten Mal gegen das bis dato unbesiegbare Thai-Boxen. 

 

Das war der Ursprung des Kickboxen, welche damals die professionelle Form des Kyokushin Karate war oder bis heute ist. 

 

Entwicklung des Kyokushin Karate in Deutschland

 

1966 erhielt Ingo Freier seinen 1. Dan (Schwarzgurt) unter der Leitung von Sensei Kenji Kurosaki in Rotterdam. Aus dieser Verantwortung heraus eröffnete er 1967 das erste Kyokushin Karate Dojo in Berlin bzw. Deutschland, um seine Erkenntnisse und Erfahrungen weiterzugeben. 

 

Damit war aber noch nicht Schluss. Hindernisse und Hürden mussten in Deutschland genommen werden, da traditionelle Karateverbände den Kyokushin Karatestil ablehnten. Er galt als zu hart und brutal.

 

Durch Verordnungen und Statuen wollten sie den Kyokushin Stil verbieten und an seiner Entwicklung in Deutschland hindern. Doch Ingo Freier war felsenfest von Kyokushin Stil überzeugt und daher setzte er sich gegen alle Widerstände durch und der Erfolg gab ihm Recht.

 

Im Jahr 1986 rief er mit Joachim Eisheuer den ersten deutschen Kyokushin Verband „Deutsche Kyokushinkai Organisation e.V. (DKO)“ ins Leben. Diese hatte sich zur Aufgabe gemacht, die Philosophie und das Karate vom Begründer Mas Oyama in Deutschland zu pflegen und weiterzuentwickeln.

 

Ein neuer Weg

 

Nach dem Tod von Sosai Mas Oyama 1994 zersplitterten sich viele ranghohe Schwarzgurtträger in Japan in verschiedene Fraktionen und gründeten neue Verbände. Auch in Deutschland führte dies zu Neugruppierungen und der Kyokushin Dachverband verlor an Mitgliedern sowie Substanz. Ebenso musste Shihan Ingo Freier die schmerzliche Erfahrung machen und gründete ebenso einen neuen Verband, die All German Kyokushin Union. 

 

Doch auch dieser verschwand nach kurzer Zeit wieder und nun lehrt er in wieder in Berlin Steglitz. Die Wurzel seines Karatesweges. 

 

Ingo Freier wäre aber nicht er, wenn er nicht wieder etwas neues für sich entdeckt hätte für sich. Eine neue Trainingsmethode. Neue Lehrer waren dafür maßgebend. Karl Grunick welcher ihm einen neuen Weg zeigten, welche Potentiale ein Mensch erreichen könnte, wenn er die Mentalenergie nutzen würde sowie sich auf eine neue Art von Training einließe.

 

Seit nun über 50 Jahren steht Ingo Freier als Urgestein für authentisches, striktes und fachlich hochwertiges Kyokushin Karate Training sowie neue Erkenntnisse in der Kampfkunst in Berlin.

Ergreifen Sie die Chance und lernen Sie authentisches Kyokushin Karate sowie Erkenntnisse aus über 50 Jahren Erfahrung aus Kampfsport sowie Kampfkunst von Shihan Ingo Freier in Berlin.