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© 2019 Genryu Dōjō

Das ist für uns Kumite

Das japanische Kumite hat in verschiedenen Kampfsportarten oder Kampfkünsten kaum einen messbaren Vergleich. Für jeden Karate Praktizierenden bedeutet das Kumite eine Auseinandersetzung mit sich selbst. Schmerz, Niederlage und Fehler werden im Kumite schonungslos offenbart. 

Bei einem Turnier zählen wenige Sekunden über Sieg oder Niederlage im Kumite. Genauso fokussiert sollte auch das Kumite Training in einem Karate Dojo trainiert werden, auch wenn sportliche Wettkämpfe nicht an erster Stelle stehen. Ob man eine Technik im Kumite falsch oder zu spät ausführt. Jede Sekunde zählt.

 

Das Kumite Training in einem Karate Dojo muss folgende essentielle Frage beantworten können:

 

"Wie muss man das Kumite trainieren, um selbstbewusst, gelassen und angemessen auf eine reale bzw. mögliche Kampfhandlung zu reagieren?"

Es muss also nah an der Realität sein. Mann kann nichts dem Zufall überlassen, wenn es darum geht, sich selbst zu schützen oder sich zu verteidigen. 

Geh an Deine Grenzen!

Der Mensch lernt seine eigenen Grenzen am besten kennen, wenn er sie überschritten hat! Wie soll er selbst sonst je die Erfahrung gemacht haben, wenn er es nicht ausprobiert hat? Gerade im Kyokushin Karate kann man seinen eigene Widerstandsfähigkeit am eigenen Körper spüren. Durch verschiedene Übungen und Karate Techniken lernt man Schläge und Tritte gekonnt auszuweichen oder eben diese einzustecken. Wegstecken und weitermachen. Genauso wie im Leben zählt das auch hier im Genryu Dojo das "Weitermachen". Den Willen zu trainieren "Nicht aufzugeben". Das ist das Ziel im Kumite bei uns im Genryu Dojo.

 

Osu no Seishin

 

"Die schärfste Klinge wird mit dem heißesten Feuer geschmiedet!", sagt schon der Begründer des Kyokushin Karate Sosai Mas Oyama.

Diese Charakterstärke wird allein durch hartes und ausdauerndes Karate Training erworben und ist bekannt unter dem Namen "Osu No Seishin". Das Wort "Osu" hat seinen Ursprung im Begriff des "Oshi Shinobu" und der meint: "durchhalten, während man bedrängt wird". Das schließt den unbedingten Willen ein, sich selbst bis an die Grenzen des Erträglichen zu fordern, derart viel zu lernen und jeder Art von Druck zu widerstehen.

 

In seiner weiteren Bedeutung gestaltet sich das Wort mehrdeutiger. Es beinhaltet einen Anruf an die Seele:

"Halte Stand und lerne kämpfend, die Schwächen der menschlichen Natur, die jedem bekannt sind zu überwinden."

Direkt aus den japanischen übersetzt heißt es die Begegnung der Hände.

Bei uns begegnen sich die Trainingspartner im Kumite nicht nur mit ihren Händen, sondern auch mit ihren Füßen. Durch das breite Trainingsspektrum im Karate lassen sich in der Kumitevariante zahlreiche Kombinationen und Abfolgen trainieren.

 

Immer mit dem Ziel, den jeweiligen Trainingspartner auf sein bisher erlerntes Wissen zu prüfen ohne ihn ernsthaft dabei zu verletzen.

Kumite im Shimai Dojo sieht so aus

Schnelle und präzise Bewegungen sind uns wichtig. In der Übung des Kumite soll der Trainingspartner immer lernen, wann seine Deckung offen ist und wann eine Gegenreaktion erfolgen soll.
 

So können wir Verletzungen vermeiden und den Lernerfolg nach jeder Unterrichtseinheit garantieren.