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Die Bedeutung des Osu

Eine genaue Definition des Wortes "Osu" (ausgesprochen: Oss) lässt sich im Kyokushin Karate wie folgt beschreiben.

Das Wort "Osu" ist allgegenwärtig in einem Kyokushin Karate Dojo. Es ist ein Ausdruck im Kyokushin Karate, welcher in fast allen Situationen im Dojo ausgesprochen und gelebt wird. 

Das "Osu" prägt das Zusammenleben in einem Kyokushin Karate Dojo und auch das Karate Training richtet sich nach dem Geist des "Osu".

Der Alltag schließlich, mit all seinen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten- im Geiste des "Osu" könnte er bewußter und damit erfüllter gelebt werden.

Was bedeutet aber das "Osu"?

 

Um diese Frage genauer zu beantworten, betrachten wir das "Osu" als Ideal im Kyokushin Karate. Es befindet sich in jedem Herzen eines Kyokushin Karate Praktizierenden, welcher durch regelmäßiges produziert werden kann, um Zweifel zu beseitigen, Ängste zu besiegen und Sorgen zu vergessen.

Wir nehmen uns im Kyokushin Karate die Haltung aus Japan zum Vorbild, in der Ausdauer in verschiedenen Alltagssituationen eine normale innere Haltung ist.

 

Das japanische Sprichwort: "Siebenmal hinfallen, achtmal (wieder) aufstehen." ("Nana korobi, ya oki."), trifft dabei es am besten. Nach jeder Niederlage wieder aufzustehen und weiterzumachen ist ein Ideal, welches durch Karate Training werden kann.

 

Für viele eine alltägliche Herausforderung und für wenige ein fester Bestandteil ihres Lebens.

 

Dieses Verhältnis zwischen Fall und Aufstieg im Leben kann man auch in einem Kyokushin Karate Dojo gleichsetzen. Das Karate Kyokushin Training beinhaltet durch den wahrgenommenen Schmerz ein Zeichen, welches einem signalisiert, dass man aufhören oder aufgeben soll. Es ist dabei eine Chance zu begreifen, dass man gerade dann ausdauernd sein soll. Wieder aufzustehen und weiter zu machen.

 

Unterstützend dabei ist es sich eine positive Grundeinstellung anzueignen, die einem helfen wird sich im Kyokushin Karate Training durchzusetzen und zu bestehen.

Der Wille niemals aufzugeben

 

Gerade für Karate Anfänger ist dies von Vorteil sich ihrer eingeschränkten Fähigkeiten bewusst zu sein und nicht vor den Anforderungen des Karate Training sich entmutigen zu lassen. Es zählt an dieser Stelle der Wille an sein Ziel zu glauben und dieses konsequent zu verfolgen. Der Aufwand wird sich körperlich, geistig und auch emotional lohnen, denn alles was der Karate Praktizierende braucht ist eine einzigartige Entschlossenheit und den Willen niemals aufzugeben.
 

Ein Talent wird es nie zu etwas bringen, wenn es nicht konsequent, diszipliniert und fleißig an seinen Zielen arbeitet bzw. trainiert. Dies gilt genauso im Kyokushin Karate. Ein Lehrender wird schnell erkennen, ob sich jemand im Karate Training bemüht oder nicht. Nur durch Disziplin, Ausdauer und Fleiß wird es für Karatekas langfristige Erfolge geben. Wenn jemand das "Osu" in sein alltägliches Leben integriert und es als Grundeinstellung für einen Willen nutzt, welcher Entschlossenheit und Ehrgeiz widerspiegelt, dann wird ein Karate Lehrender denjenigen immer dafür belohnen.

 

Jemand der aber nur für einen Karategürtel, Siegerpokal oder auch für Ruhm in einem Karate Dojo trainiert, wird im Kyokushin Karate nicht glücklich. Es geht um weitaus mehr als nur das eigene Ego im Karate zu befriedigen. Es geht um die Kultivierung des eigenen Charakters durch den Geist des "Osu".

 

Der menschliche Körper

 

Schmerzen gehören im Leben dazu, wie jedes andere menschliche Gefühl auch. Falls in einem Karate Training Schmerzen entstehen, ist es nur eine normale Reaktion des Menschen auf ein noch nie zuvor gekanntes Gefühl, dass er bis dato nicht kannte. 

Gerade wenn der Schmerz sich verdoppelt, ist es nur eine normale Schutzfunktion des Körpers bzw. Menschen sich vor weiteren Schmerzen zu schützen. Die Schutzhaltung, die eingenommen wird, hindert einen daran weitere Aktionen durchzuführen und Gefahrensituationen besser einschätzen zu können. 

Dies ist hinderlich im Karate aber auch im alltäglichen Leben.

Das Kyokushin Karate fördert durch Kontakt im Karate Training, dass man sich Stück für Stück einer sogenannten Schmerzgrenze nähert, um Widerstandskraft aufzubauen. Der Mensch an sich ist geradzu prädestiniert Grenzerfahrungen zu erleben. 

Beispiele dafür:

  1. Der menschliche Körper kann bis ins hohe Alter lernen

  2. Der menschliche Körper produziert pro Sekunde circa 50 Millionen neue Zellen

  3. Das Gehirn kann etwa 30 Millionen Gigabyte Daten abspeichern


Wenn man es schafft diese Stärken des menschlichen zu fördern und zu trainieren, kann man das volle Potential des Menschen ausnutzen. 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, um mit uns gemeinsam Ihnen den Weg des Karates in unserem Karate Dojo zu lehren.

Wir freuen uns Sie kennenzulernen.